Die Glühbirne, ein Wunder der Technik?

Die Lampen in unserem Kellerflur haben Glühbirnen in Strahlerform. Als jetzt eine davon mit einem Knall durchbrannte, musste ich eine neue kaufen. Da es sich (für mich) nicht um eine Standardglühbirne handelte, habe ich die alte als Muster mit in den großen Bau- und Heimwerkermarkt im Nachbarort genommen. An den Regalen für Glühbirnen befinden sich Testgeräte, um die Funktionsfähigkeit der ausgesuchten Ware zu prüfen. Man hält die Fassung an die vorgesehene Öffnung und sieht dann ein grünes Licht aufleuchten. So weit, so gut, meine zwei ausgesuchten Glühbirnen waren in Ordnung. Ich weiß nicht, was mich auf die Idee gebracht hat, aber ich habe die defekte Birne ebenfalls in das Testgerät gesteckt und siehe da, das grüne Licht leuchtete ebenfalls auf! Daraufhin habe ich mich vergewissert, dass in der defekten Birne zwei lose Enden herumbaumelten und den Test noch einmal gemacht, wieder grünes Licht. Ich frage mich jetzt, handelt es sich bei dem Testgerät um eine Farce, um dem Kunden vorzugaukeln, dass alle Birnen in Ordnung sind, auch die kaputten? Zu Hause habe ich die defekte Glühbirne noch einmal untersucht: sie ist und bleibt kaputt, auch durch geschicktes Drehen des Objekts lässt kein Stromfluss wiederherstellen. Den Titel dieses Beitrags müsste ich eigentlich ändern. Das Wunder der Technik ist eher das Prüfgerät, das auch kaputten Birnen die Funktionsfähigkeit bescheinigt. Sollte irgendein/e Leser/in dieses Beitrags irgendeine Information zu diesem Rätsel beitragen können, wäre ich sehr dankbar.

NACHTRAG: Heute war ich zufällig wieder im selben Baumarkt und habe die Dame der Elektro-Info, die gerade nichts zu tun hatte, zu dem Problem befragt. Sie sagte mir, dass ich die Glühlampe vermutlich falsch in das Prüfgerät gehalten hätte. Dies werde ich beim nächsten Mal überprüfen. Wenn sie Recht hat, habe ich mein Leben lang die gekauften Glühbirnen umsonst in das Testgerät gesteckt. Demnächst mehr.

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Über peterpreus

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